Vorbereitung auf mein Auslandssemester in Südkorea

Hello Friends! Ich bin Justin, 24 Jahre alt, komme aus Münster und studiere BWL mit Schwerpunkt Finance im Master. Seit meiner Jugend wollte ich unbedingt einmal Asien bereisen – nicht nur für einen Urlaub, sondern wirklich in die vielen unterschiedlichen Kulturen eintauchen. Das klappt natürlich am besten, wenn man dort studiert und so den Alltag des Landes hautnah erlebt.

Da ich inzwischen kurz vor meinem Masterabschluss stehe und ich – warum auch immer – im Bachelor kein Intersse an einem Auslandssemster hatte, war mir klar: Wenn nicht jetzt, wann dann? Für mich war das die letzte realistische Möglichkeit, noch ins Ausland zu gehen – und diese Chance wollte ich unbedingt nutzen. Die Entscheidung für die SolBridge International School of Business in Daejeon fiel mir schnell. Sie ist eine Partneruni meiner Heimatuniversität, was vieles einfacher machte. Außerdem fand ich spannend, dass Daejeon zwar eine Großstadt mit 1,5 Millionen Einwohnern ist, aber nicht so international geprägt wie Seoul. So bekommt man das koreanische Leben viel authentischer mit – gleichzeitig ist die Uni selbst extrem international, mit über 75 % internationalen Studierenden. Für mich war das die perfekte Kombination.

Rückblickend kann ich sagen: Es ist wirklich wichtig, frühzeitg mit der Organisationung zu beginnen. Die Vorbereitungszeit war deutlich kürzer und anstrengender, als ich ursprünglich angenommen hatte – und hat mich ehrlich gesagt den ein oder anderen Nerv gekostet. Natürlich weiß man, dass man für ein Auslandssemester einiges regeln muss – aber wie viel es dann wirklich ist, merkt man erst, wenn man mittendrin steckt und verständlicherweise verläuft auch nicht alles reibungslos:

1. Bewerbung an der Solbridge: Die Bewerbung lief über das Interntional Relationship Center (IRC) der Uni Münster und World of Students war dabei mein ständiger Begleiter und konnte mir dabei alle Fragen beantworten. Alles war gut strukturiert und auch die Uni in Solbridge hat mich unterstützt. Trotzdem musste ich viele Unterlagen zusammentragen, Motivationsschreiben verfassen, Notenübersichten einreichen und Nachweise vorbereiten.

2. Finanzierung klären & Auslands-BAföG beantragen: Der finanzielle Aspekt war für mich persönlich, wie wahrscheinlich auch für die meisten, die größte Hürde. Die Studiengebühren beliefen sich an der Uni auf über 3000€, weshalb ich mich ohne die Unterstützung durch Auslandsbafög niemals diese Uni hätte aussuchen können. Zum Glück sind die Lebenshaltungskosten in Daejoen human bis teilweise echt billig hier. Das einzig teure sind Obst und Gemüse. Leider habe ich etwas spät den Antrag für Auslands-BAföG gestellt, also sich da auf jeden Fall so früh wie es geht drum kümmern, um direkt mit Antritt Geld zur Verfügung zu haben!!! Der Antrag war ein ganzes Bürokratieprojekt für sich: Leistungsnachweise, Mietkosten, Versicherungsbelege und vieles mehr mussten eingereicht werden, aber letztlich war es die entscheidende Unterstützung. Auch WordofStudents mit
dem Weltbürger-Stipendium und PROMOS haben mich unterstützt. Ohne diese hätte ich mir dies alles nichts leisten können.

3. Visumsprozess: Das Visum war mit Abstand der nervenaufreibenste Prozess. Problematisch war zudem, dass ich keinen Reisepass besaß. Aber auch bei meinen Kommilitonen sah es nicht viel besser aus. So hatten wir alle erst 2-3 Tage vor dem Flug unser Visum in den Händen. Grund dafür war vor allem, dass wir zuvor erst den “9-Step Admission process” der Solbridge International School of Business erfüllen mussten. Da dieser bei uns erst Mitte Juni abgeschlossen hatten, hatten wir das Problem, dass der nächste freie Termin im Konsulat in Bonn erst Mitte August war und es ab den Termin noch mal eine Woche dauert, bis man das Visum in den Händen hält. Deshalb habe ich den postalischen Weg über Berlin gewählt, allerdings kam mein Brief nicht an, weshalb es dann doch knapp wurde. Zudem muss man für den Weg über Berlin 70€ zahlen. Daher würde ich empfehlen schon frühzeitg- auch schon bei noch fehlenden Unterlagen einen Termin zu buchen, weil den Termin zu stornieren ist dann doch wesentlich unproblematischer, als der Flug haha. Als ich dann zwei Tage vor meinem Flug das Visum in den Händen hielt, war es ein unglaubliches Gefühl der Erleichterung.

4. Unterkunft & Untermiete: In Daejeon habe ich mich bewusst gegen das Wohnheim entschieden, da ich aufgrund von Erfahrungsberichten wusste, dass es dort eine Ausgangssperre von 23:00-5:30 Uhr gibt. Wenn du zu spät bist ist es dein eigenes Verschulden und du wirst auch nicht mehr reingelassen. Auch teilst du dir dann ein Zimmer mit 1-3 weiteren Personen und hast somit nicht wirklich Privatsphäre. Deshalb habe ich mich für eine Wohnung entschieden. Diese sind hier zum Glück sehr günstig. So zahle ich hier im Monat nur 260€ Miete für 26m^2. Gleichzeitig musste ich in Deutschland meine Wohnung untervermieten, was auch gut vorbereitet sein will. Mietvertrag, Übergabe, Kommunikation mit potenziellen Untermieter:innen – alles musste rechtzeitig organisiert werden.

5. Weitere To-Dos: Auslandskrankenversicherung, internationale Kreditkarte, Impfungen checken und auffrischen, Handyvertrag anpassen, Gym-Vertrag pausieren, SIM-Karte organisieren, Flug buchen, Packliste mit Kommilitonen vergleichen und vieles mehr…
Ein echter Hoffnungsschimmer in diesem Prozess war die Unterstützung durch World of Students. Ich konnte jederzeit Fragen stellen – egal ob es um die Bewerbung, den Visumsprozess oder organisatorische Details ging. Meine Ansprechpartnerin Marisa, die nicht mehr Teil des Teams ist, hat mir immer schnell, verständlich und hilfreich geantwortet. Es hat mir enorm geholfen, jemanden wie Sie an der Seite zu haben, der sich auskennt und den Überblick behält. Gerade in stressigen Phasen war das sehr beruhigend – und ich kann wirklich jedem empfehlen, scheut euch nicht davor Fragen zu stellen und um Unterstützung zu bitten.

Die Vorbereitung auf mein Auslandssemester war fordernd – organisatorisch, finanziell und emotional. Aber jetzt, wo ich endlich in Korea angekommen bin, kann ich sagen: Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt!
Wenn du also mit dem Gedanken spielst ins Ausland zu gehen – tu es! Du wirst nicht nur ein anderes Land kennenlernen, sondern vor allem über dich selbst hinauswachsen.

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